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: Ueli Jäggi liest: Lissabonner Requiem. Eine Halluzination  von Antonio Tabucchi
Hörprobe "Prolog"

Hörprobe "Requiem"

   

 

Ein Hörstück mit Musik und O-Tönen der Stadt

Aufgenommen und bearbeitet in Zürich und Lissabon 2006

Sprache:Ueli Jäggi

Gitarre, Musik: Jean-Pierre von Dach

Fotografie: Christoph Widmoser
Musik, Realisation: Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich

Gesamtlaufzeit:ca. 110 Min., 2 CDs
Produktion: sprechtheater, Zürich 2006


sprechtheater 011– Juni 2006
CHF 25,00 / € (D) 19,95 / € (A) 20,50
ISBN 978-3-907877-10-4

Zwölf Stunden lang treibt sich der Erzähler an einem glühendheißen Sommersonntag in Lissabon herum, und es widerfahren ihm die seltsamsten Dinge. Er besucht einen alten Freund und Rivalen auf dem Friedhof, trifft einen Losverkäufer, eine ehemalige Puffmutter, einen Mann, der Bilder kopiert, eine einstige Geliebte. Manche von ihnen leben, andere sind längst tot - so wie der geheimnisvolle Gast, den er nachts um zwölf zum Essen einlädt und der niemand anderes ist als der berühmte Dichter Fernando Pessoa.

Deutscher Hörbuchpreis 2007, Beste Fiktion                       

"Das Hörbuch schlechthin: Text, Interpretation, Musik und Geräusche verbinden sich optimal und schaffen eine Kunstform, die es so noch nicht gegeben hat. Der "Earcatcher" des Jahres." Begründung der Nominierungsjury

"Entstanden ist so eine sehr gelungene Interpretation, die aus Tabucchis "Lissabonner Requiem" ein augenzwinkerndes und hoffnungsfrohes Requiem macht und beim Hören große Lust auf Portugal, auf Lebensgeschichten und besonders aufs Träumen hinterlässt." B2Radio, 15-5 Hörbuchmagazin

"Ein ruhiges Hörstück, das fasziniert, weil es dem Spektakulärem und der emsigen Betriebsamkeit entsagt." vivat, Ausgabe Herbst 2006

"Eine schönere Liebeserklärung an eine Stadt kann es wohl nicht geben." Schweizer Familie, 19.10.2006

"Wie ein Film" FACTS, 29/06

Ueli Jäggi

hatte nach Gastengagements an Lissabonner Theatern Anfang der 80er und 90er Jahre das 'Lissabonner Requiem' immer wieder an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen gelesen, z.B. Volksbühne Berlin, Deutsches Schauspielhaus in Hamburg, Schauspielhaus Zürich, meist unterstützt von portugiesischen Musikern. Im Frühjahr 2006 entstand nach einer Lissabon-Reise zu den Originalschauplätzen das gleichnamige Hörstück mit Ueli Jäggi als Erzähler, Originalklängen der Stadt und dem Soundtrack des bekannten Schweizer Gitarristen Jean-Pierre von Dach.

Antonio Tabucchi,
geboren 1943 bei Pisa, lehrte an den Universitäten Bologna, Genua, Siena und war Gastprofessor am Bard College New York, an der École des Hautes Études und dem Collège de France in Paris. Er hat 25 Bücher geschrieben, darunter Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke. Seine Werke sind in mehr als 30 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet worden.
Tabucchi hat die Werke Fernando Pessoas ins Italienische übersetzt und hat einen seiner Romane auf Portugiesisch geschrieben (Lissabonner Requiem, 1994). Seine Theaterstücke sind u. a. von Giorgio Strehler, Didier Bezace und Odin Teatret aufgeführt worden. „Der Rand des Horizontes“, „Indisches Nachtstück“, „Erklärt Pereira“ und „Lissabonner Requiem“ sind zudem von Fernando Lopes, Alain Corneau, Roberto Faenza und Alain Tanner für das Kino adaptiert worden.

Antonio Tabucchi, Lissabonner Requiem. Eine Halluzination. Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl © 1994 by Carl Hanser Verlag, München - Wien

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