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: Bibiana Beglau und Falk Richter lesen: Gott ist ein DJ von Falk Richter

 



Hörprobe "Er"
Hörprobe "Sie" / "Er"

 

Leseperformance


Sprache: Bibiana Beglau, Falk Richter
Musik: Archaii, Malte Beckenbach, Frances Belser, KayZee, Rawtekk, Daniel Wüthrich
Regie: Falk Richter

Realisation: Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich
Gesamtlaufzeit: 69 Min., 1 CD
Produktion: sprechtheater, Zürich 2005

sprechtheater 008 – 08/2005
CHF 21,00 / € (D) 16,80 / € (A) 17,30
ISBN 978-3-907877-07-4

: "Er" ist DJ, hat in Clubs gearbeitet, Stimmungen in Klänge transformiert: ein Gott der Technosphäre. "Sie" war mal täglich auf Sendung für einen Musikkanal, bevor ihr gemeinsames Projekt begann: ein Leben als Kunstwerk, der Alltag in der eigenen Wohnung - Trash und museale Installation zugleich - als eine Performance vor laufender Videokamera, die die Bilder via Internet live in eine Kunsthalle überträgt.
Falk Richters Theaterstück "Gott ist ein DJ" wurde in mehr als 15 Sprachen übersetzt und ist eines der weltweit am meisten gespielten Stücke der jungen Dramatik. Die Leseperformance mit Bibiana Beglau und Falk Richter hatte beim "Hope and Glory" Festival 1999 Premiere und ist seitdem immer wieder zu sehen gewesen, u.a. auf der Expo 2000, in Hamburg, Berlin und Zürich.

".... So trifft es sich, dass "Er" und "Sie" in einem ihrer Dialoge auch die Vision eines solchen umfassenden Sounds entwicklen, des Klangs, der alle Klänge in sich birgt. Ein Plan, den man ihnen sofort abkauft. Denn auch Bibiana Beglau versteht es, ihrer Figur absolute Authentizität zu verleihen, schnodderig, dreckig und laut schnurrt, brüllt und blökt sie und vermeidet jeden Eindruck des Gekünstelten. Famos ist ihr Zusammenspiel mit Falk Richter. Man glaubt ihnen das Liebespaar im wahrsten Sinne unbesehen, so gut eingespielt sind die beiden. Ob an den Geschichten irgendetwas dran ist, ob "Er" und "Sie" überhaupt ein Paar sind, spielt dabei keine Rolle. Für den Hörer sind sie genauso wirklich wie ihre Stimmen und wie die Klänge, die sie umgeben. Nichts ist überprüfbar, alles einfach da."

Tobias Lehmkuhl, Edit, Papier für neue Texte, Dez. 2005

"Kann es ein besseres role couple für das untergehende 20. Jahrhundert geben?" satt.org


Bibiana Beglau

begann ihre Bühnenlaufbahn am Thalia und in den Zeisehallen Hamburg. 1996-98 ging sie ans Düsseldorfer Schauspielhaus und arbeitete danach als freie Schauspielerin an Theatern u.a in Hamburg, Berlin und Zürich sowie bei TV- und Filmprojekten. Für ihre Rolle in „Die Stille nach dem Schuss“ (Regie: Volker Schlöndorff) wurde sie auf der Berlinale 2000 mit dem Silbernen Bären als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Im Theater sah man sie zuletzt im Sommer 2005 an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Castorfs „Berlin Alexanderplatz“ sowie bei den Salzburger Festspielen in "König Ottokars Glück und Ende". Anfang 2006 wird man sie in der Hauptrolle in Aelrun Göttes Spielfilmdebüt  "Unter dem Eis" (AT: „Schattenspiele“) erneut im Kino sehen können.

Falk Richter

geboren in Hamburg, ist freier Autor, Theater- und Opernregisseur und Übersetzer. Nach seiner ersten Inszenierung "Kult" (Teil 1) mit Bibiana Beglau in der Hauptrolle folgten Inszenierungen eigener und fremder Stücke u.a. in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, in der Schweiz, Holland, Österreich und den USA. Von 2000-2003 war er Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich. 2004 realisierte er seinen Stückezyklus „Das System“ an der Schaubühne Berlin. Zuletzt inszenierte er "Die Möwe" von Anton Tschechow (Koprod.: Schaubühne Berlin / Salzburger Festspiele / Schauspielhaus Zürich), "Elektra" von Richard Strauss für die Oper Frankfurt sowie Oscar Wildes „Ernst ist das Leben / Bunbury“ am Wiener Burgtheater. Im Dezember 2005 bringt er sein eigenes Stück "Verstörung" zur Uraufführung an der Schaubühne. Seine gesammelten Theatertexte erscheinen im November 2005 im Fischer Taschenbuch Verlag ("Unter Eis"). Falk Richter lebt in Berlin und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Dramatikern und Theaterregisseuren.


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