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: André Jung und Sylvana Krappatsch in:
Winter von Jon Fosse

 



Hörprobe
   

 

Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel

Hörstück nach der Inszenierung von Jossi Wieler

Schauspielhaus Zürich 2002, Münchner Kammerspiele 2005


Sprache: André Jung, Sylvana Krappatsch
Musik: Wolfgang Siuda
Realisation: Matthias Kratzenstein, Daniel Wüthrich
Gesamtlaufzeit: ca. 50 Min., 1 CD
Produktion:sprechtheater, Zürich 2005

sprechtheater 009 – August /2005
CHF 21,00 / € (D) 16,80 / € (A) 17,30
ISBN 978-3-907877-08-1

: „Der Mann ist ein Fremder in der Stadt, hat hier aber einen Termin. In einer anderen Stadt hat er Frau und Kinder. Er setzt sich kurz auf eine Bank. Bis zum Termin ist noch ein bisschen Zeit. Eine Frau kommt auf ihn zu. Sie gehört nirgendwohin, ist ein Teil der Straße. Buchstäblich wirft sie sich ihm an den Hals. Er nimmt sie mit in sein Hotelzimmer, sie schlafen miteinander. Der Termin ist schnell vergessen, und bald hat der Mann auch keine Frau und keine Kinder mehr und keinen Beruf, nur noch die Bank im Park, auf der er ab jetzt wartet, und das Zimmer im Hotel, auf das er die Frau von nun an inständig bitten muss. In vier knappen Szenen schildert Fosse, wie sich ein braver Familienvater haltlos in einer Amour fou verliert. Für ihn wird aus der Begegnung das Ende seines bürgerlichen Daseins und der Beginn einer völligen Verausgabung im Liebeswahn.“ Rowohlt Theater Verlag

"Jon Fosses "Winter" ist das knochenharte Skelett einer Liebesgeschichte. DLF

"Die immer gegenwärtige Traurigkeit über die Unmöglichkeit der Liebe tut auch beim Hören schön weh." Stuttgarter Nachrichten, 14.01.2006

„Ein kurzer, großer Abend im Zürcher Schauspiel. So arm, so reich.“ Die Zeit


Jon Fosse

(*1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund) lebt seit Mitte der siebziger Jahre in Bergen. 1983 erschien sein erster Roman „Raudt, svart“ (Rot, schwarz), gefolgt von weiteren Romanen, Theaterstücken, Gedichtsammlungen, Essays und Kinderbüchern. Auf Deutsch liegen bisher seine Romane „Melancholie“, ausgezeichnet mit dem Melsom-Preis, und „Morgen und Abend“ vor. Für „Der Name“ erhielt Fosse den Ibsen-Preis sowie 2000 den österreichischen Theaterpreis "Nestroy". 2000 wurde ihm außerdem der Nordische Theaterpreis verliehen. Bei der Kritikerumfrage von Theaterheute wurde er zum besten ausländischen Autor des Jahres 2002 gewählt.


Sylvana Krappatsch

ist seit der Spielzeit 2005/06 festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Sie war seit 1995 an verschiedenen Theatern u.a. in Bremen, Wien, München, Hamburg, Frankfurt, und Berlin tätig. 1996 wurde sie von Theaterheute zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt. Von 2000 bis 2005 gehörte sie zum Ensemble des Schauspielhaus Zürich.

André Jung

nach ersten Engagements an den Theatern in Heidelberg und Basel holte ihn Gerd Heinz erstmals 1985 ans Schauspielhaus Zürich. Unter der Direktion von Frank Baumbauer war er am Theater Basel und am Hamburger Schauspielhaus engagiert. Während der vergangenen Jahre arbeitete er am Theater und an der Oper mit den Regisseuren Christoph Marthaler, Herbert Wernicke, Jossi Wieler, Stefan Pucher und Falk Richter. Er spielte in vielen Kino- und Fernsehfilmen mit und wurde von Theaterheute 1981 und 2002 zum „Schauspieler des Jahres“ gewählt. Mit Beginn der Spielzeit 2005/06 wechselte er fest ins Ensemble der Münchner Kammerspiele.

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